Dichtstoff ist ein kleiner, aber wichtiger Bestandteil von Gebäuden. Unsachgemäße Anwendung verursacht immer wieder viele Probleme. Zu wissen, wie es dazu kommt und wie man es verhindert, ist in der Praxis wichtiger und hilfreicher. Dieses Dokument stellt einige Anwendungstipps und Vorsichtsmaßnahmen zu häufigen Fragen und Problemen vor, die uns bei Bauarbeiten oft begegnen.
1. Was sind die Grenzen von essigsaurem Silikondichtstoff und neutralem Silikondichtstoff?
(1) Essigsaurer Silikondichtstoff darf nicht auf Oberflächen von Metall, beschichtetem Glas (einschließlich Spiegeln), Zement, Stein usw. angewendet werden. Andernfalls kann es zu Rost, Oxidation und Korrosion auf der Oberfläche der Untergründe kommen, was zu Verfärbungen oder Haftungsversagen führt.
(2) Neutraler Silikondichtstoff darf nicht auf Hochtemperaturflächen angewendet werden. Er neigt zur Blasenbildung, da beim Aushärten schnell Methanolgas freigesetzt wird. Neutraler Silikondichtstoff darf nicht auf Kupfer, Blei, Zink und anderen Metallen angewendet werden. Andernfalls kann es zu Rost, Oxidation und Korrosion auf der Oberfläche der Untergründe kommen, was zu Verfärbungen oder Haftungsversagen führt.
(3) Neutraler Silikondichtstoff darf nicht bei dauerhafter Unterwasseranwendung verwendet werden, z. B. an Aquarien oder Fischbecken.
2. Warum müssen wir ein Hinterfüllmaterial verwenden und eine dreiseitige Haftung verhindern?
Die Hauptwirkung des Hinterfüllmaterials besteht darin, eine dreiseitige Haftung zu vermeiden. Denn eine dreiseitige Haftung beeinträchtigt die Bewegungsfähigkeit des Dichtstoffs und führt zu Rissen und Haftungsversagen des Dichtstoffs.
3. Hauptursachen für Kreidung, Rissbildung und deutliches Schrumpfen von Silikondichtstoff:
Bei der Herstellung werden minderwertige Materialien wie Weißöl in den Silikondichtstoff gemischt, was zu Kreidung, Rissbildung oder deutlichem Schrumpfen führt.
Vorsichtsmaßnahme: Wählen Sie hochwertige Silikondichtstoffe von seriösen Herstellern.
4. Hauptursachen für Vergilbung oder Farbveränderung von Silikondichtstoff:
(1) Unverträglichkeit mit Untergründen wie EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Monomer), Neopren, Bitumenfarbe usw.
(2) Saure und alkalische Substanzen wie einige Reinigungsmittel, Mörtel und andere korrosive Substanzen können Farbveränderungen verursachen.
(3) Oxim-Silikondichtstoff verfärbt sich leicht unter sauren Bedingungen.
Vorsichtsmaßnahme: Führen Sie vorab einen Verträglichkeitstest durch; verhindern Sie den Kontakt des Dichtstoffs mit korrosiven Substanzen oder die Exposition in korrosiver Umgebung.
5. Warum verfärben sich farbige Dichtstoffe?
Farbigen Dichtstoffen werden organische oder anorganische Pigmente zugesetzt. Anorganische Pigmente haben weniger Farbvarianten, zeigen aber eine hervorragende Wetterbeständigkeit und verblassen nicht leicht. Organische Pigmente sind das Gegenteil: mehr Farbvarianten und leicht verfärbbar.
Vorsichtsmaßnahme: Wählen Sie möglichst anorganische Pigmente. Vermeiden Sie zu grelle Farben. Wenn organische Farben benötigt werden, streben Sie nicht zu große Ähnlichkeit an.
6. Warum kommt es zu unzureichender Haftung?
(1) Keine Haftung zwischen Dichtstoff und Untergrund.
(2) Nicht normgerechte Ausführung, z. B. Oberfläche des Untergrunds nicht richtig behandelt; Aushärtezeit oder -umgebung entsprechen nicht den Anforderungen; Grundierung nicht wie vorgeschrieben aufgetragen; falsches Mischungsverhältnis bei zweikomponentigen Dichtstoffen usw.
Vorsichtsmaßnahme: Es gibt keine Garantie, dass ein Dichtstoff auf allen Untergründen gut haftet. Daher sind Haftungs- und Verträglichkeitstests erforderlich. Bei Bedarf Grundierung auftragen.
Verunreinigungen auf der Oberfläche der Untergründe wie Staub und Öl sollten vor der Verarbeitung gemäß den Vorschriften gereinigt werden.
Einkomponentiger Dichtstoff sollte mindestens 7 Tage, zweikomponentiger Dichtstoff mindestens 3 Tage nachbehandelt werden. Bei niedrigen Temperaturen und niedriger Luftfeuchtigkeit sollte die Nachbehandlungszeit verlängert werden.
7. Was sind die Hauptursachen für das Aufquellen von Silikondichtstoff?
(1) Nicht normgerechte Ausführung. Besonders wenn das Hinterfüllprofil deutlich größer als die Dehnungsfuge ist. Das Hinterfüllprofil federt nach dem Abziehen des Dichtstoffs zurück und verformt den Dichtstoff.
(2) Plattenmaß und -form. Fugen zwischen großen und unregelmäßig geformten Aluminium-Verbundplatten haben eine höhere Verformungsrate.
(3) Niedrige Luftfeuchtigkeit, langsame Aushärtung.
(4) Große Temperaturunterschiede.
8. Was sind die Hauptursachen für Blasenbildung während des Aushärtungsprozesses?
(1) Beim Auftragen wird Luft eingeschlossen. Zum Beispiel wenn der Auftrag nicht gleichmäßig und kontinuierlich erfolgt oder wenn der Dichtstoff wiederholt nachgearbeitet oder geglättet wird.
(2) Die Untergründe sind nicht ausreichend trocken. Feuchtes Fugenfüllprofil und feuchter Untergrund, deren Verdunstung Blasen verursacht.
(3) Zubehörteile geben Gas ab.
(4) Die Oberflächentemperatur der Untergründe ist zu hoch und der Dichtstoff härtet so schnell aus, dass freigesetzte niedermolekulare Gase nicht rechtzeitig entweichen können.
(5) Der Dichtstoff reagiert mit bestimmten Untergründen. Zum Beispiel reagieren alkalischer Beton und Zement mit dem Dichtstoff und geben Gas ab.
9. Was sind die Hauptursachen für Rissbildung?
(1) Der Dichtstoff wurde falsch ausgewählt; die Bewegungsfähigkeit entspricht nicht der geplanten Spezifikation.
(2) Die Konstruktion der Dehnungsfuge ist ungeeignet: Die Dehnungsfuge ist zu breit, um vollständig und voll gefüllt zu werden.
(3) Die Montageabweichung ist zu groß.
(4) Der Dichtstoff wird vor vollständiger Aushärtung übermäßig gedehnt oder gestaucht.
(5) Die dreiseitige Haftung begrenzt die Bewegungsfähigkeit des Dichtstoffs.
(6) Die Dicke des Dichtstoffs ist zu gering, was zu Schäden am Dichtstoff oder Haftungsversagen führt.
10. Was verursacht die Verfärbung von Stein?
Stein ist ein poröses Material. Freigesetzte Substanzen dringen leicht in die Steinstruktur ein und verursachen Verfärbungen.
Vorsichtsmaßnahme: Verwenden Sie Stein-Silikondichtstoff mit spezieller Formulierung; führen Sie vor der Anwendung einen Verschmutzungstest durch.
11. Was sind die Hauptursachen für das Versagen der Isolierglasabdichtung?
(1) Der erste Butyl-Dichtstoff ist ungeeignet oder nicht mit dem Silikondichtstoff verträglich.
(2) Der Sekundärdichtstoff enthält Mineralöl.
(3) Kontakt mit anderen Dichtstoffen, die Mineralöl enthalten, wie z. B. Wetterschutzdichtstoff.
(4) Andere Faktoren wie Trockenmittel oder Verarbeitungstechnik. Unsere Hauptprodukte sind Dichtstoff für Türrahmen, Acryldichtstoff,
wetterfester Silikondichtstoff, Epoxidharz-Fugendichtstoff, flexibler Silikondichtstoff, Verguss-Silikon, flexibler Silikondichtstoff usw.